matratzen

Ein tiefer und entspannender Schlaf ist wichtig für die Gesundheit des eigenen Körpers. Die Matratze spielt dabei eine ausschlaggebende Rolle. Das Angebot an auf dem Markt ist mittlerweile aber nahezu unübersichtlich groß. Einzelne Hersteller führen oftmals Hunderte verschiedene Matratzen im Sortiment, die sich nicht nur in Größe und Abmessungen unterscheiden, sondern auch bei Eigenschaften wie Material, Härtegrad und Liegezonen. Bei der Auswahl der passenden Matratze sollte man sich daher ausreichend Zeit lassen und im Vorfeld ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. In folgendem Artikel erfahren Sie, auf welche 5 Kriterien bei der Matratzen Auswahl geachtet werden sollte.

Die richtige Größe der Matratze

Eines der wichtigsten Kriterien ist natürlich die Größe der Matratze. Hier kommt es vor allem auf das dazugehörende Bettgestell an. Schließlich soll die Matratze optimal darauf platziert werden können. Für Single Betten hat sich heutzutage eine Länge von 180 bis 220 Zentimetern durchgesetzt, je nach der eigenen Körpergröße, sollte eine Metzratzenlänge gewählt werden, die ausreichend Freiraum an Kopf und Fuß bietet. Bei der Breite liegen die gängigen Größen zwischen 80 und 120 Zentimetern. Auch hier ist auf ausreichend Freifläche zu achten, damit man sich im Schlaf bequem drehen kann, ohne aus dem Bett zu fallen. Bei Doppelbetten gelten dieselben Werte für die Länge der Matratze, bei der Breite kommen entsprechend größere Modelle zum Einsatz, die in der Regel zwischen 140 und 180 Zentimetern liegen.

Das richtige Material der Matratze

bonnellfederkernHat man sich für die optimale Größe entschieden, gilt es ein passendes Material auszuwählen. Grundsätzlich stehen hier drei verschiedene Varianten zur Verfügung, die sich auf dem Markt durchgesetzt haben und von den meisten Kunden bevorzugt werden: Federkern, Schaumstoff und Latex. Federkernmatratzen sind als Bonnellfederkernmatratze oder Taschenfederkernmatratze erhältlich. Herzstück dieser Modellvarianten ist ein Stahlfederkern, der mit einer Polsterung versehen ist. Sie sind äußerst robust und bieten hervorragende Klimaeigenschaften. Schaumstoffmatratzen sind als Kaltschaummatratze oder Gelschaummatratze erhältlich. Sie besitzen einen Schaumkern, sind sehr anpassungsfähig und bieten eine hervorragende Punktelastizität. Latexmatratzen sind als Naturlatexmatratze oder Schichtlatexmatratze erhältlich. Sie bestehen aus natürlichem oder synthetisiertem Gummi und sind besonders pflegeleicht.

Der richtige Härtegrad der Matratze

kaltschaummatratzeBeim Härtegrad handelt es sich um eine Kennzahl, die angibt, wie weich oder hart eine Matratze ist. Da es allerdings keine allgemeingültige Norm gibt, können sich die Angaben je nach Hersteller unterscheiden. Grundsätzlich werden drei Stufen verwendet: Härtegrad 1 bezeichnet weiche Matratzen, die für leichte Personen bis zu einem Körpergewicht von 60 Kilogramm geeignet sind. Härtegrad 2 bezeichnet mittlere Matratzen, die für Personen bis zu einem Körpergewicht von 80 Kilogramm geeignet sind. Härtegrad 3 bezeichnet harte Matratzen, die für schwere Personen mit einem Körpergewicht von über 80 Kilogramm geeignet sind. Die Entscheidung für eine Matratze allein aufgrund des Härtegrades ist aber nicht immer zielführend, da hierbei auch der individuelle Körperbau eine gleichwichtige Rolle spielt.

Die richtige Dicke der Matratze

Eine Matratze sollte ausreichend dick sein, damit man den Lattenrost des Bettes beim Liegen nicht spürt. Eine Dicke von mehr als 16 Zentimetern sollte daher auf jeden Fall vorhanden sein. Handelsübliche Matratzen sind meist mit einer Dicke von 14 bis zu 26 Zentimetern erhältlich. Der optimale Wert hängt aber vielmehr von der Qualität und den verwendeten Material ab. Einige Varianten, wie beispielsweise Federkernmatratzen, sind von Haus aus dicker als andere Modelle.

Die richtigen Liegezonen der Matratze

Eine gute Matratze sollten unterschiedliche Liegezonen besitzen. Als solche werden Bereiche auf der Matratze mit unterschiedlichem Härtegrad bezeichnet. Hintergrund ist es, die Liegefläche optimal an den Körper anzupassen. So kann beispielsweise im Beckenbereich ein höherer Härtegrad zum Einsatz kommen als im Bereich der Füße. Eine Anzahl von drei Zonen ist optimal, sind mehr als vier unterschiedliche Zonen vorhanden, verlieren diese aufgrund der Bewegungen beim Schlafen an Effektivität.