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Vor allem, wenn das Wohnzimmer nicht ausschließlich als Wohnzimmer genutzt wird, sollte die Einrichtung genau geplant sein, um trotzdem einen gemütlichen Raum zu erhalten, in dem sich sowohl Gäste als auch man selbst wohlfühlt. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie heute bei uns!

Möbel-Must-haves für Ihr Wohnzimmer

Zur klassischen Wohnzimmereinrichtung gehören: Polstermöbel, Wohnwand bzw. Wohnwand-Kombination und Couchtisch. Wichtig ist, in jedem der drei Fälle zu überlegen, welche Anforderungen die Möbel zu erfüllen haben, dabei helfen folgende Fragen:

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Polstermöbel:

  • Wie viele Sitzplätze sind regelmäßig nötig? (Müssen Sitzplätze für häufige Gäste eingeplant werden?)
  • Wird hier primär gesessen? Oder soll es einen oder mehrere Möglichkeiten geben, die Beine hochzulegen?
  • Welche Sofa-Variante kommt infrage? (Wohnlandschaft, Big Sofa, Ecksofa, einfaches Sofa)
  • Reicht ein Sofa aus oder ist eine Polstergarnitur mit einem oder mehreren Sesseln besser geeignet?

Wohnwand:

  • Wie viel Stauraum ist notwendig?
  • Reicht eine einfache Wohnwand (ein Lowboard und ein bis zwei weitere Schrank-Elemente) aus oder ist eine Wohnwand-Kombination nötig, mit zusätzlichem Sideboard, Highboard und eventuell weiteren Schränken?
  • Sind eher offene oder geschlossene Stauraumlösungen wichtig?

 

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Couchtisch:

  • Wie groß soll der Couchtisch sein?
  • Ist Stauraum notwendig? (Ablageböden, Staufächer)
  • Soll er ausklappbar und/ oder höhenverstellbar sein?
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Wenn klar ist, welche Anforderungen die einzelnen Möbel und Möbelkombinationen zu erfüllen haben, steht noch die Frage nach dem Einrichtungsstil im Raum. Hier sollten Sie sich in erster Linie daran orientieren, was Ihnen gefällt. Es bringt nichts, die Einrichtung aus Katalogen und Magazinen zu kopieren, wenn Sie sich dann im eigenen Wohnzimmer nicht wohlfühlen – zumal es aktuell dem Trend entspricht, individuell und bedarfsorientiert einzurichten.

Abrunden können Sie Ihre Einrichtung im Wohnzimmer mit einer persönlichen Note. Wählen Sie Wohnaccessoires und Deko-Elemente, die ruhig erkennen lassen, wer hier wohnt – also, Gegenstände, die Lieblingsfarben oder Hobbys bzw. Interessen der Bewohner verraten.

Ein Wohnzimmer mit vielen Aufgaben

Es gibt viele Gründe dafür, dass ein Wohnzimmer nicht allein als Wohnzimmer genutzt wird, sondern für weitere Zwecke Verwendung findet. Beispiele hierfür und was es in den jeweiligen Fällen zu beachten gibt, erfahren Sie im Folgenden.

Essbereich im Wohnzimmer

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Die Küche ist zu klein, ein separates Esszimmer ist nicht vorhanden – in solchen Fällen wird oft im Wohnzimmer ein Essbereich eingerichtet, sofern dieses ausreichend groß ist. Die Herausforderung, die sich hierbei ergibt, ist ein Weg zu finden, beide Bereiche mit einander zu verbinden. Dabei besteht die Wahl zwischen einem fließenden Übergang und einer deutlichen Trennung der beiden Bereiche.

Ist der Raum ausreichend groß ist eher die zweite Variante zu empfehlen. Dafür kann z.B. ein Raumteiler zum Einsatz kommen oder wenn das Sofa im Raum und mit dem Rücken zum Essbereich steht, lässt sich ein schönes Sideboard mit dem Rücken zum Sofa stellen. In dem Fall sollte das Sideboard aber möglichst in der gleichen Höhe ausfallen wie das Sofa, damit die häufig weniger schöne Rückseite des Sideboards nicht so ins Auge fällt.

Wohnzimmer-Gästezimmer-Kombination

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Ein separates Gästezimmer ist nur in seltenen Fällen vorhanden, deshalb werden Übernachtungsgäste  oft im Wohnzimmer untergebracht. Doch will man es seinen Gästen möglichst komfortabel machen, reicht dafür nicht allein die Anschaffung eines Schlafsofas aus. Vor allem im Fall von Durchgangswohnzimmern sollte man die Einrichtung, sofern möglich, so planen, dass das Sofa nicht unmittelbar in Türnähe steht, damit der Gast nicht geweckt wird, wenn dieser noch schläft und man durch das Zimmer gehen muss. Außerdem ist ein Beistelltisch in der Nähe des Sofas praktisch, am besten mit einer Tischleuchte, sodass der Gast, nicht aufstehen muss, um das Licht auszuschalten und dann im Dunkeln zurück zum Sofa stolpert. Auf dem Beistelltisch können, dann Brille, Schmuck, Smartphone und andere Habseligkeiten abgelegt werden.

Wohnzimmer mit Homeoffice

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Auch für ein Homeoffice ist nicht immer ein separater Raum vorhanden. Und wenn man zwischen Wohn- und Schlafzimmer wählen muss, sollte man das Wohnzimmer vorziehen, um ein Homeoffice einzurichten. Denn ein Homeoffice im Schlafzimmer kann dem Abschalten und damit einem erholsamen Schlaf hinderlich sein. Wichtig ist, das Homeoffice in einem etwas abgeschiedenen Bereich des Wohnzimmers einzurichten und diesen, sofern es die Raumgröße erlaubt, mit Möbeln abzutrennen, beispielsweise durch ein luftiges Regal oder einen Raumteiler. So sind Sie an Ihrem Schreibtisch etwas von eventuellem Trubel im Wohnzimmer abgeschottet.

Wohnzimmer mit Spielecke

Natürlich haben Kinder in der Regel ihr eigenes Zimmer, in dem sie spielen können. Sind die Kinder jedoch noch klein, so hat man sie beim Spielen gerne im Blick. Oder aber die Kinder möchten selbst nicht in ihrem Zimmer spielen, sondern da, wo sich Eltern und Geschwister aufhalten. Damit sich die Kleinen nicht an einer ungünstigen Stelle breit machen und dann im Weg sind, bietet es sich an, eine Spielecke einzuplanen und diese entsprechend zu gestalten, indem man dort eventuell einen kuscheligen Teppich hinlegt, einen Kindertisch mit Stuhl hinstellt oder ähnliches.

 

Bildnachweis: Für alle genutzten Bilder gilt:  ©Mega Möbel SB Brotz